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Peter Gerwinski – Artikel

Die Digitalkamera Panasonic Lumix DMC-FZ30 – ein Erfahrungsbericht

9–12.2.2006

Auf einen Blick:

+ 12x optischer Zoom
+ Lichtstärke f/2,8–3,7
+ optischer Bildstabilisator – Verwacklungsschutz
+ schwenkbarer Sucherbildschirm
+ leiser und ruhiger als Spiegelreflex
+ durchdachte Bedienelemente
+ umschaltbar von Vollautomatik bis vollständig manuell
+ komplett und komfortabel manuell bedienbar
+ Filtergewinde
+ Weitwinkel- und Telekonverter ohne Abstriche bei Bildqualität und Lichtstärke
+ Möglicherweise: digitale Korrektur der chromatischen Aberration
+ Stativanschluß
+ schneller Batteriewechsel
+ Speicherung in standardisierten Formaten (TIFF, JPEG, MOV)
− keine Wechselobjektive
− Bildrauschen bei hohen ISO-Werten
− Qualitätsverlust unterhalb Blende f/5,6
− Bildschirm nicht in alle Richtungen schwenkbar
− bei sehr wenig Licht bleibt der Sucher dunkel
− Scharfstellung: keine Entfernungsangabe
− starke Weitwinkelverzerrung
− umständliches Schrauben mit den Konvertern plus Anmeldung im Menü
− keine Standard-Batterien

Gesamturteil: Gut (2+)

[Maus] [Maus, Ausschnitt]
[Maus, nachgeschärft] [Maus, Ausschnitt, nachgeschärft]
Optischer Bildstabilisator: Maus, aufgenommen mit 420mm Kleinbildäquivalent-Brennweite und 1/15s Belichtungszeit aus der Hand, Ausschnitt, 2,6fach verkleinert (links) bzw. in Originalgröße (rechts), nicht nachbearbeitet (oben) bzw. digital geschärft (unten).

Das erste, was beim Lesen des Datenblatts der FZ30 ins Auge fällt, sind die schier unglaublichen Eckdaten des Objektivs (Leica): Der optische 12fach-Zoom überstreicht eine Kleinbildäquivalent-Brennweite von 35 bis 420mm (tatsächlich sind es 7,4 bis 88,8mm) bei einer Lichtstärke von f/2,8–3,7.

Als ob dies noch nicht genug wäre, ist die FZ30 mit einem optischen Bildstabilisator ausgestattet: Eine zusätzliche Linse im Objektiv, die Verwacklungen in Echtzeit ausgleicht, ermöglicht es mir – mit einer zugegebenermaßen ruhigen Hand –, auch Extrem-Tele-Aufnahmen mit Belichtungszeiten von 1/15 Sekunde oder länger aus der Hand verwacklungsfrei aufzunehmen.

Kann das alles überhaupt wahr sein?

Es kann. Die Zahlen halten tatsächlich das, was sie versprechen. Die FZ30 ist ein Gerät, für das man sich begeistern kann. Wer hätte im Zeitalter der Kleinbild-Analog-Spiegelreflexkameras gedacht, daß es einmal ein 420mm-Teleobjektiv mit Lichtstärke f/3,7 geben würde, das nicht größer ist als eine Faust und stufenlos verstellbar bis hin zu einem Weitwinkeil mit 35mm, f/2,8?

[Mond mit ISO 80] [Mond mit ISO 400]
[Mond mit ISO 80, Ausschnitt] [Mond mit ISO 400, Ausschnitt]
Bildrauschen: Mond am Taghimmel, aufgenommen mit ISO 80 (links) bzw. 400 (rechts). Ausschnitt, vierfach verkleinert (oben) bzw. in Originalgröße (unten), nicht nachbearbeitet.

Um den Haken daran sofort zu nennen: Die hohe Lichtstärke und der Verwacklungsschutz sind kein Luxus, sondern eine Notwendigkeit. Die unglaublichen Werte wurden durch konsequente Miniaturisierung erreicht, und die hat ihren Preis. Bei der FZ30 hat man 8 MegaPixel auf einen Chip gequetscht, dessen Diagonale lediglich 14,1mm (1/1,8 Zoll) mißt. Damit ist er sehr rauschanfällig.

Um dem Rauschen entgegenzuwirken, sollte man dem Chip viel Licht gönnen und den ISO-Wert auf seinem Minimum (ISO 80) halten. Dank des lichtstarken Objektivs und des Bildstabilisators, der ungewohnt lange Belichtungszeiten erlaubt, kann man die FZ30 mit ISO 80 auch in Situationen erfolgreich einsetzen, in die man sich normalerweise nur mit ISO 400 wagen würde. Nichtsdestoweniger wären weniger MegaPixel hier wahrscheinlich mehr gewesen.

[Testbild mit f/3,7] [Testbild mit f/11]
Qualitätsverlust bei geschlossener Blende: Testbild, aufgenommen mit f/3,7 (links) bzw. f/11 (rechts). Ausschnitt in Originalgröße; Farben nachbearbeitet. Die Strukturen im schwarzen Bereich der linken Aufnahme sind im Testmotiv tatsächlich vorhanden.

Als vermutlich weitere Folge der Miniaturisierung zeigt sich ein Verlust von Bildschärfe bei Blendenöffnungen kleiner als f/5,6. Hier machen sich möglicherweise bereits Beugungserscheinungen bemerkbar. Nun hat die FZ30 aufgrund ihrer kürzeren tatsächlichen Brennweite schon mit weit offener Blende eine vergleichbare Tiefenschärfe wie eine Kleinbildkamera mit geschlossener Blende, aber den Reflex, zur Erhöhung der Schärfe die Blende möglichst weit zuzudrehen, sollte man in sein Gegenteil verkehren.

An dieser Stelle erkennt man bereits, daß die FZ30 in vielerlei Hinsicht ein Kompromiß ist. Ob der Kompromiß gelungen ist, hängt davon ab, ob man bereit ist, sich auf das Gerät einzulassen und seine Eigenheiten zu berücksichtigen.

Wer also z.B. bei Extrem-Teleaufnahmen gewohnheitsmäßig auf ISO 400 geschaltet hat, um bei kürzestmöglicher Belichtungszeit noch Blende f/8 verwenden zu können, und von den verrauschten, unscharfen Bildern enttäuscht ist, sollte es einmal mit „Mut zu ISO 80, f/3,7 und 1/15s“ probieren.

[Testbild mit Normalbrennweite] [Testbild mit Weitwinkel]
Weitwinkelverzerrung: Testbild (orthogonales Gitter) bei Normalbrennweite (links) bzw. Weitwinkel (rechts). Ausschnitt, verkleinert, nicht nachbearbeitet.

Als Zugeständnis an den enormen Zoom-Bereich gilt es, eine Weitwinkelverzerrung in Kauf zu nehmen, die bereits bei Normalbrennweite (Kleinbildäquivalent 50mm) sichtbar ist und bei maximalem Weitwinkel (Kleinbildäquivalent 35mm) stören kann. Dies ist allerdings in der Digitalfotografie längst nicht so kritisch zu bewerten wie in der Analogfotografie: Mit Hilfe einfacher (aber patentierter) mathematischer Formeln können Bildbearbeitungsprogramme wie z.B. GIMP mit Panorama-Tools-Plug-In die Verzerrung nachträglich ausgleichen. Hoffen wir also, daß das Verbot der Patentierung von Software und mathematischen Formeln in Europa bestehen bleibt.

Aber bei aller Lichtstärke und Zoombereich: Kann eine Nicht-Spiegelreflex-Digitalkamera wirklich ein vollwertiger Ersatz für eine Spiegelreflex-Digitalkamera sein, die übrigens mittlerweile in derselben Preisklasse zu haben ist?

Vor- und Nachteile
gegenüber Spiegelreflex

Das Spiegelreflex-Konzept wurde entwickelt, damit der Fotograf im Sucher möglichst genau das Bild sieht, das später auf dem Film landen wird. Er blickt nicht am Objektiv vorbei, sondern durch das Objektiv hindurch. Ohne dieses Konzept wären Wechselobjektive praktisch nicht handhabbar, weshalb die Konzepte „Spiegelreflex“ und „Wechselobjektive“ traditionell eng verbunden sind.

In der Digitalfotografie ist es hingegen möglich, den Bildsensor auch für das Sucherbild heranzuziehen. Dieses Bild ist praktisch das vorweggenommene Endergebnis. Bei einer Spiegelreflex-Kamera tritt eine Mattscheibe an die Stelle des chemischen Films; der Unterschied zum Endergebnis ist hier sogar größer. Insofern ist das Konzept „Spiegelreflex“ in der Digitalfotografie eigentlich unnötig, und man könnte problemlos Nicht-Spiegelreflex-Digitalkameras mit Wechselobjektiven ausstatten. Warum dies bisher nicht geschieht, ist mir schleierhaft; möglicherweise blockieren auch hier Patente den Fortschritt.

Zusätzlich bietet die Digitalfotografie die Möglichkeit, einen außen am Gehäuse angebrachten Bildschirm als Sucher einzusetzen. Dadurch wird es zum Beispiel möglich, die Kamera am ausgestreckten Arm über den Kopf oder aus einem Fenster zu halten und trotzdem gezielte Bilder zu schießen. Dies wird durch einen in alle Richtungen schwenkbaren Bildschirm perfektioniert. Vorbildlich ist dies z.B. bei der Nikon CoolPix 8700 realisiert, deren Bildschirm sich sogar in Richtung des Motivs drehen läßt, was gezielte Selbstportraits am ausgestreckten Arm ermöglicht. Ganz so viel Bewegungsfreiheit hat der Bildschirm der FZ30 nicht, so daß man die Kamera in manchen Situationen – z.B. wenn man sie aus einem Fenster hält und nach rechts fotografiert – auf den Kopf stellen muß, um den Bildschirm noch sehen zu können. Nichtsdestoweniger ist der außen angebrachte Sucherbildschirm ein Werkzeug, das man nicht mehr missen möchte, wenn man es einmal ausprobiert hat.

Die Kombination der Konzepte „Spiegelreflex“ und „Sucherbildschirm“ – bzw. „Wechselobjektive“ und „Sucherbildschirm“ – wurde erst vor wenigen Tagen in der Olympus E-330 erstmalig umgesetzt. (Auch hier: Warum erst jetzt?) Hier ist in Zukunft sicherlich noch einiges zu erwarten.

Die FZ30 hat – wie alle Digitalkameras ihrer Klasse – anstelle eines optischen Suchers einen zweiten Sucherbildschirm im Kamerainneren, den man durch ein Okular betrachten kann. Die Anordnung ist genau so, wie man es von Spiegelreflexkameras her gewöhnt ist; insbesondere kann man wie bei Spiegelreflex unter Verwendung dieses Suchers und beider Augen das Motiv auch bei Extrem-Tele schnell anvisieren. Insgesamt bemerkt man normalerweise keinen Unterschied zu Spiegelreflex, außer bei Aufnahmen mit extrem wenig Licht. Während hier der Spiegelreflex-Sucher noch eine Ausrichtung ermöglicht, zeigt der Digital-Sucher nur noch Schwarz an.

Wiederum ein Vorteil gegenüber Spiegelreflex ist der Wegfall des wegklappenden Spiegels. Das Auslösen erfolgt erschütterungsfrei und nahezu völlig geräuschlos.

Vorbildliche Bedienelemente

Die Bedienelemente der FZ30 sind äußerst durchdacht angeordnet. Der Zoom erfolgt mechanisch über einen Drehring am Objektiv. Die Belichtungssteuerung erfolgt über zwei Zahnräder: eins am Auslöser (Zeigefinger) und eins oben vorne am Gehäuse (Daumen). Alles, was man zum Fotografieren braucht, ist über sinnvoll angebrachte Schalter gut zu erreichen. Nur für Änderungen der Konfiguration muß man das Menü bemühen, das aber ebenfalls funktionell durchdacht und ohne störende Schnörkel ausgelegt ist.

Eigene Schalter gibt es für folgende Funktionen:

Der eingebaute Blitz ist normalerweise eingeklappt und muß bei Bedarf explizit zugeschaltet werden. Ein unabsichtliches, störendes Blitzen wird damit vermieden.

Die Belichtungsautomatik kennt, wie man es erwartet, die Modi P, A, S und M. Zusätzlich gibt es einen „Bewegtbild“-Modus, zwei programmierbare „Szenen“-Modi sowie einen Vollautomatik-Modus für den Fall, daß zwischendurch einmal jemand „einfach nur ein Bild machen“ möchte, ohne sich mit all diesen Feinheiten zu beschäftigen.

Manuelle Scharfstellung erfolgt über einen Drehring am Objektiv. Zusammen mit den Drehrädern für die Belichtungseinstellung ermöglicht die FZ30 somit manuelle Bedienung mit maximalem Komfort. Der einzige Nachteil ist das Fehlen einer Entfernungsangabe bei manueller Scharfstellung. Eine „Blindflug“-Scharfstellung auf ein Motiv mit bekannter Entfernung ist somit nicht möglich.

Die FZ30 merkt sich die jeweils letzten Einstellungen. Wenn man also über einen längeren Zeitraum auf das Motiv wartet und die Kamera zwischendurch ausschaltet, um die Batterien zu schonen, ist die FZ30 nach dem Einschalten sofort wieder schußbereit, ohne daß man erst in sämtlichen Menüs die vorher mühsam optimierten Einstellungen rekonstruieren müsste. Umgekehrt sollte man natürlich nicht vergessen, nach einer Sitzung mit extremen Einstellungen (z.B. Astronomie) die Kamera wieder auf eine normale Betriebsart zurückzustellen.

Apropos „extreme Einstellungen“: Bei langen Belichtungszeiten wartet die FZ30 vor dem Auslösen genau so lange, wie die Belichtungszeit dauert, also z.B. 60 Sekunden vor einer Aufnahme mit 60 Sekunden Belichtungszeit. Dies dient wahrscheinlich zum Herausrechnen des thermischen Rauschens; zumindest brachte ein Versuch meinerseits, das thermische Rauschen mit Hilfe von GIMP auf genau diese Weise herauszurechnen, keine weitere Verbesserung. Es wäre allerdings schön, wenn dieses Verhalten in der Dokumentation erwähnt würde.

Zubehör

Vorne am Objektiv hat die FZ30 ein M55-Filtergewinde. Hier lassen sich außer den handelsüblichen Filtern auch ein 0,7fach-Weitwinkel- und ein 1,7fach-Telekonverter anschließen. In den beiden Zoom-Extremstellungen erreicht man somit eine Kleinbildäquivalent-Brennweite von 24,5 bzw. 714mm. Eine Verwendung der Zoom-Funktion zusammen mit dem Konverter ist nicht vorgesehen und führt zum Verlust von Bildschärfe. Man kann sie – sparsam – trotzdem verwenden, sollte sich aber immer dessen bewußt sein, daß man z.B. mit Weitwinkelkonverter ein 24,5mm-Weitwinkelobjektiv vor sich hat und insbesondere kein 24,5–294mm-Zoomobjektiv.

[Testbild mit Anmeldung des Konverters] [Testbild ohne Anmeldung des Konverters]
Chromatische Aberration: Ausschnitt aus der oberen, rechten Ecke eines Testbildes, 1,6fach vergrößert. Telekonverter mit (links) bzw. ohne (rechts) Anmeldung im Menü. Nicht nachbearbeitet.

Die Konverter müssen recht mühselig auf das Filtergewinde aufgeschraubt und im Menü angemeldet werden. Bei angemeldetem Konverter protestiert die Kamera – beim ersten Mal störend lange –, wenn die Zoom-Funktion nicht in der „richtigen“ Stellung steht. Dies scheint aber nicht die einzige Funktion der Anmeldung zu sein: Meine Tests legen die Vermutung nahe, daß es eine digitale Korrektur der chromatischen Aberration gibt, die auf das Wissen über den Konverter zurückgreift. Leider enthält die Dokumentation keine Angaben darüber, was die Anmeldung der Konverter im einzelnen bewirkt. (Falls man übrigens die Anmeldung der Konverter einmal vergessen sollte, läßt sich die chromatische Aberration mit GIMP und Panorama-Tools auch im Nachhinein korrigieren.)

Die Qualität der Konverter ist überzeugend. Natürlich wird die ohnehin schon unschöne Weitwinkelverzerrung durch den Konverter nicht besser, aber weder die Bildschärfe noch die Lichtstärke scheint unter der Konvertierung zu leiden. Dies ist natürlich nur möglich, weil die Konverter eine entsprechend große Eintrittslinse haben. Sie sind daher weit weniger kompakt als Telekonverter von Spiegelreflexkameras, die nicht vor das Objektiv, sondern zwischen Kameragehäuse und Objektiv geschraubt werden.

Der Standard-Stativanschluß in der optischen Achse erlaubt die Weiterverwendung vorhandener Stative.

Die Stromversorgung der FZ30 erfolgt über eine herstellerspezifische (proprietäre) wiederaufladbare Batterie. Standard-Batterien lassen sich leider nicht verwenden; auf der anderen Seite läßt sich die eine Spezial-Batterie innerhalb weniger Sekunden wechseln – wesentlich schneller als es z.B. bei vier Mignon-Zellen der Fall wäre. Die Kamera merkt sich übrigens auch über einen Batteriewechsel hinweg sämtliche Einstellungen.

Die Speicherung der Bilddaten kann in den standardisierten Formaten JPEG, TIFF und (für „Bewegtbilder“) MOV erfolgen, die sich leicht weiterverarbeiten lassen. Die JPEG-Bilder können in sehr hoher Qualität gespeichert werden; auch bei extremer Nachbearbeitung ist der Unterschied zu den verlustfrei gespeicherten TIFF-Bildern absolut vernachlässigbar.

Fazit

Zusammenfassend läßt sich sagen, daß man die FZ30 tatsächlich als vollwertige Alternative zu einer Digital-Spiegelreflexkamera bezeichnen kann, sofern man bereit ist, sich auf ihre Eigenheiten einzulassen. Insbesondere gilt es, die hohe Rauschanfälligkeit zu berücksichtigen. Daß das hervorragende Objektiv nicht – z.B. gegen ein noch lichtstärkeres – auswechselbar ist, ist bedauerlich, hängt aber nicht wirklich mit der Frage nach Spiegelreflex zusammen. Dieser Nachteil wird durch das Objektiv und die Konverter teilweise aufgewogen. Ein eindeutiger Vorteil gegenüber allen Spiegelreflex-Digitalkameras – mit Ausnahme der im Januar 2006 vorgestellten Olympus E-330 – ist hingegen der schwenkbare Sucherbildschirm. Positiv hervorzuheben sind außerdem die durchdachten Bedienelemente, die auch bei vollständig ausgeschalteter Automatik eine komfortable manuelle Bedienung ermöglichen.

Somit ist die Panasonic Lumix DMC-FZ30 zu empfehlen einerseits für Leute, die einfach nur Bilder machen wollen, ohne sich um die Details kümmern zu müssen, und andererseits für Fotografen, die bereit sind, sich auf ein völlig neues Gerät einzustellen und gewisse Spiegelreflex-Vorteile gegen gewisse andere Vorteile der FZ30 (z.B. geräusch- und erschütterungsfreies Auslösen) zu tauschen. Wer hingegen möglichst ohne Umlernen von einer Analog-Spiegelreflexkamera in die Welt der Digitalfotografie einsteigen will, ist mit einer Digital-Spiegelreflexkamera möglicherweise besser bedient.

Man darf gespannt sein, auf welche Weise die in heutigen Spiegelreflex-Digitalkameras realisierten Konzepte und die darüberhinausgehenden Vorteile der FZ30 in Zukunft zusammenwachsen werden.

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